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Unternehmung Wiener Gesundheitsverbund, Hygienebestimmungen für die Aufnahme von Patientiennen bzw. Patienten in den Zentralen Notaufnahmen

Die Zentralen Notaufnahmen von 7 Kliniken des Gesundheitsverbundes standen im Fokus der Prüfung der Hygienebestimmungen bei der Versorgung und Aufnahme von Patientinnen bzw. Patienten.


Bei der gegenständlichen Prüfung war zu berücksichtigen, dass die Planungen zur Errichtung und Etablierung der Zentralen Notaufnahmen noch vor dem Auftreten der COVID-19-Pandemie lagen. Diese Planungen konnten die hohen Anforderungen, die durch die Pandemie entstanden, kaum vorhersehen. Trotz dieser Umstände zeigten die Mitarbeitenden eine hohe Einsatzbereitschaft, diese Notsituation bestmöglich zu bewältigen.


Die Erstversorgung bei medizinischen Notfällen war in allen Kliniken unterschiedlich konzipiert. In 2 Kliniken war die Errichtung einer Zentralen Notaufnahme gemäß Spitalskonzept 2030 noch nicht abgeschlossen.


Festzustellen war, dass die bauliche Situation in den meisten Zentralen Notaufnahmen nicht den Anforderungen an moderne Zentrale Notaufnahmen entsprach. Diese Defizite wurden durch die Pandemie verstärkt sichtbar. Dies betraf sowohl das Platzangebot und die Raumstruktur, die Ausstattung als auch die Vorbereitung auf Epidemien bzw. Pandemien. Insbesondere die bauliche Konzeption stellt die Voraussetzung dar, hygienisch einwandfreie Abläufe sicherzustellen. Dies betrifft zum Beispiel die Isolierungsmöglichkeiten bei Infektionen mit leicht übertragbaren Krankheiten.


Ferner bestanden unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Verbindlichkeit von Hygienestandards. Ebenso wurden verschiedene Vorgehensweisen der Hygieneteams in den einzelnen Kliniken hinsichtlich der Hygienevisiten und deren Dokumentation festgestellt.


 
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