Inhaltsverzeichnis

Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Floridsdorf, Prüfung der Grundwasserentnahme

Der Stadtrechnungshof Wien unterzog die Vorgänge rund um die Planung und Bewilligung der Grundwasserentnahme zur thermischen Nutzung in der Klinik Floridsdorf einer Prüfung. Dabei konnte im Nachhinein festgestellt werden, dass den Projektverantwortlichen nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung standen. Es zeigte sich, dass die Entnahme der Grundwassermengen, die für einen wirtschaftlichen Betrieb benötigt würden, andere bereits bestehende Wasserrechte wie vor allem die Altlastsicherung W7 Pilzgasse beeinträchtigt hätte.


Dies hätte bereits im Vorfeld, aber jedenfalls im Zuge des wasserrechtlichen Verfahrens von den Fachkundigen festgestellt werden können. Anzunehmen war, dass der Gesundheitsverbund bei Kenntnis der Nichtrealisierbarkeit der thermischen Grundwassernutzung andere Varianten in Erwägung gezogen hätte. Es wurde daher empfohlen, bei künftigen Planungsprozessen erhöhtes Augenmerk auf mehrere Varianten und deren Machbarkeit im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und ökologische Aspekte zu legen.


Bei der Ausführung der Grundwasserentnahme zur Bewässerung wurde ein Widerspruch zu einer Bescheidauflage festgestellt. Hier wurde angeregt, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass es zu keiner Kontamination des öffentlichen Trinkwassernetzes kommen kann.


 
Vollständiger Text