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MA 29, Maßnahmen zur Überwachung und Erhaltung der Reichsbrücke; Nachprüfung

Der Stadtrechnungshof Wien unterzog die Maßnahmen der MA 29 - Brückenbau und Grundbau zur Überwachung und Erhaltung der Reichsbrücke einer Nachprüfung.


Dabei zeigte sich grundsätzlich ein hoher Genauigkeitsgrad bei der Überwachung des Brückenbauwerks im Zuge der durch die technischen Regelwerke vorgegebenen regelmäßigen Prüfzyklen. So konnten im Zuge einer ,,Kontrolle" Risse am Tragwerk festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.


Hervorzuheben war ferner, dass am Brückenbauwerk kleinere Verbesserungen vorgenommen wurden. Zur Erhöhung der Sicherheit bei Wartungsarbeiten wurden beispielsweise stabilere Gitterroste eingebaut. Weiters wurden Maßnahmen getroffen, die zu einem Rückgang von Vandalismus führten.


Hinsichtlich der im Erstbericht des Stadtrechnungshofes Wien gemachten organisatorischen Empfehlungen, wie beispielsweise dem Erstellen einer Betriebsvorschrift und der Evidenthaltung der Unterlagen und Bestätigungen von anderen Brückennutzenden, bestand weiterhin Optimierungsbedarf. Daher wurden Empfehlungen teilweise neuerlich ausgesprochen bzw. erweitert.


In Bezug auf die Empfehlungen des Stadtrechnunghofes Wien im Erstbericht zur Tragfähigkeit des Brückentragwerks, insbesondere im Zusammenhang mit dem verwendeten Spannstahl und der vorhandenen Vorspannkraft, ließ die geprüfte Stelle dahingehende statische Analysen durchführen. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Analysen sprach der Stadtrechnungshof Wien weiterführende Empfehlungen aus.


Weitere Empfehlungen betrafen insbesondere die Überwachung der Pfeiler im Unterwasserbereich, die Eignung der bestehenden Brandschutzbeschichtung (Spritzputz) im U-Bahnbereich sowie das taktile Leitsystem.


 
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