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Unternehmung Wiener Gesundheitsverbund, Prüfung der Implementierung einer Softwarelösung für Instandhaltungsanforderungen im Technischen Facility Management in Wiener Kliniken

Der damalige Krankenanstaltenverbund entschied im Jahr 2012, eine flächendeckende Verwendung einer CAIFM-Software zur Unterstützung des Facility Managements der Wiener Städtischen Krankenhäuser umzusetzen. Wie die Einschau des Stadtrechnungshofes Wien zeigte, war der Rollout-Plan der Generaldirektion zwar im Wesentlichen abgeschlossen, jedoch die vollständige Funktionalität der CAIFM-Software in den Wiener Städtischen Krankenhäusern nur teilweise gegeben.


Die Implementierung der CAIFM-Software verlief anfänglich nicht optimal. So wurde zum Beispiel die Größe des Vorhabens unterschätzt und es konnten die benötigten Ressourcen sowohl in der Generaldirektion als auch in den Wiener Städtischen Krankenhäusern nicht aufgebracht werden. Die Generaldirektion stoppte das Projekt. Nach Umstellung der Projektorganisation konnte die Implementierung der CAIFM-Software fortgesetzt werden und es wurde einiges erreicht.


Die Medizintechnik, das Störungsmanagement (Ticketsystem) sowie die Werkstätten der Wiener Städtischen Krankenhäuser waren im Wesentlichen in der Datenbank abgebildet und wurden in der Praxis verwendet. In den Bereichen der Betriebstechnik und insbesondere der Bau- und Haustechnik gab es jedoch noch systemrelevante Hemmnisse zu überwinden. In diesen Bereichen waren auch die Datenerhebungen noch nicht abgeschlossen.


Verbesserungsbedarf gab es bei der Ressourcenplanung, der Einbindung der Anwendenden, der praxisnahen Durchführung von Software-Tests und teilweise bei der Projektdokumentation.


Der Stadtrechnungshof Wien würdigte die Überlegung, Gebäude, Anlagen und Geräte strukturiert und einheitlich zu erfassen und zu administrieren, damit die Wiener Städtischen Krankenhäuser künftig über vollständige Raum- und Anlagenverzeichnisse verfügen. Diese stellen die notwendige Grundlage für ein effizientes Facility Management dar. Datenerhebungen, Datenergänzungen und Datenimporte in die CAIFM-Software sollten


 
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