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WIEN ENERGIE GmbH, Prüfung der Verschmelzung und Betriebsübernahmen in den Jahren 2018 bis 2021

Zum Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, welcher ein wesentlicher Bestandteil ihrer langfristigen Strategie ist, erwarb die WIEN ENERGIE GmbH in den Jahren 2018 bis 2021 6 Kapitalgesellschaften, welche Kleinwasserkraftwerke in der Steiermark betrieben, sowie die Betriebe von 3 Kleinwasserkraftwerken, deren Standorte ebenfalls in der Steiermark liegen. In weiterer Folge führte sie mit den erworbenen 6 Kapitalgesellschaften zeitnahe Aufwärtsverschmelzungen durch und übernahm als Rechtsnachfolgerin sämtliche Rechte und Pflichten im Weg der Gesamtrechtsnachfolge. Damit konnte die WIEN ENERGIE GmbH im Prüfungszeitraum ihr Stromerzeugungsportfolio für erneuerbare Energien mit insgesamt 9 Kleinwasserkraftwerken in der Steiermark vergrößern.


Der Stadtrechnungshof Wien prüfte den Erwerb der Gesellschaften und die anschließenden Verschmelzungen mit diesen Tochtergesellschaften sowie die entgeltlichen Betriebsübernahmen und stellte dabei eine grundsätzlich wirtschaftliche und zweckmäßige Gebarung fest.


Die dennoch ergangenen Empfehlungen betrafen den Genehmigungsprozess bei Anteilserwerben im Zusammenhang mit der Geschäftsordnung des Aufsichtsrates, steuerliche Berichtigungen und die zeitnahe Beauftragung von externen Due Diligence-Prüfungen.


 
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